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Stickdatei Britisch Langhaar 10x10
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Kühe

Kühe

Statement zu unseren Kuhmotiven:

Immer wieder werde ich mal angefragt, ob ich denn z.b. die Kuh 1 (Braunvieh) ohne Hörner zeichnen könnte (weil das hauseigene Rind keine Hörner hätte...)

Dazu muss ich gerade zum Braunvieh etwas ausholen:
Unsere Kuhmotive gibt es nur mit Hörnern.

Ausnahmen davon sind Galloway, Angus und Kälber.

Warum?
Galloway und Angus sind die einzigen Kuhrassen, bei denen Kühe hornlos sind, da dieses Merkmal in den Genen "steckt".
Alle anderen Kühe werden mit Hörnern geboren, die eben mit der Zeit wachsen.
Diese werden dann mit spätestens 6 Wochen Ausgebrannt, damit diese nicht nachwachsen.

Seit ca. 5 Jahren selektiert man auch Kälber, die ohne Hörner geboren wurden um damit die Rasse ohne Hörner weiter zu züchten.

Ich hoffe, Euch mit meiner kurzen Ausführung erklärt zu haben, warum ich keine Kuhmotive ohne Hörner zeichne, denn ich sehe mich hier in einer gewissen Verantwortung.

Kühe haben eben nun mal Hörner, die gehören zur Kuh dazu.

Ebenso wie eine Kuh nun mal nicht Lila ist.

Bitte habt also dafür Verständniss, das ich gerade eine so alte und seltene Rasse wie das Braunvieh nicht ohne Hörner zeichne.

Das gleiche gilt für Moderassen wie den Frops, bei denen Mops und Französische Bulldogge (am besten noch mit der kürzesten Schnauze verpaart werden), der Scottish Fold (Schottische Faltohrenkatze), oder auch Französische Bulldogge und Mops, die es bei mir nur MIT Schnauze gibt!

Irgendwo sind Grenzen, und diese setze ich mir als Zeichnerin von Tiermotiven.

Bei vorsätzlicher Tierquälerei ist diese bei mir erreicht, mag es noch so wirtschaftlich sein, einer Kuh die Hörner zu entfernen, dem Hund oder Katze ein niedliches Kindchengesicht zu erzüchten, so das das Tier ohne richtige Nase nicht atmen kann.

Privat handele ich ebenso:
Eier aus Freilandhaltung ohne Kückenschreddern (ja, das geht auch heute schon),
am besten noch vom ortsansässigen Landmetzger, bei dem ich regelmässig mein Fleisch hole (ja, ich esse Fleisch, wenig, aber dafür bewusst!)
Milch und Butter, bei denen auch der Bauer noch etwas verdient und das Milchvieh am besten noch auf der Weide gehalten wird.
Bewusstsein fängt also zu Hause an.

Ich danke Euch für die Zeit zum durchlesen.

Silvia